Review

Story: Ein Routinejob, so scheint es... Fernsehreporterin Angela Vidal und ihr Kameramann Pablo wollen eigentlich nur eine Nacht lang den Alltag der Männer einer Feuerwache dokumentieren. Doch dann werden sie in einem alten Mietshaus von einer blutverschmierten Frau angegriffen. Flucht ist nicht mehr möglich, denn mittlerweile hat die Polizei das Gebäude unter Quarantäne gestellt und weiträumig abgesperrt. Fernsehteam, Beamte, Feuerwehrmänner und Mieter sind in dem Haus gefangen. DANN BRICHT DIE HÖLLE LOS...!

Kritik: Was die Spanier hier mit [REC] in die Kinos gebracht haben, ist ein auf Zelluloid gebannter Alptraum, der wie ein plötzlicher Regenschauer auf uns hineintrommelt. Ich bin auch schon mit eher hohen Erwartungen an diesen Film herangegangen, doch ich muss sagen, dass meine Erwartungen weit übertroffen wurden.
Der Film startet gemütlich, und man lernt die Protagonisten kennen. Doch es dauert nicht lange, bis die Spannung sich beginnt zu steigern. Die erste blutüberströmte Frau...und dann fängt es richtig an. Mit Wackelkamera, die den Film beherrscht, wird hier alles perfekt in Szene gesetzt, und bei manchen Szenen ist eine Klaustrophobie nicht weit. Die Darsteller agieren allesamt spitze, und man denkt wirklich Aufnahmen einer schrecklichen Nacht zu sehen, die keiner am eigenen Leib erfahren möchte. Mit dem krönenden Finale, bei dem man nur noch schockiert und verdutzt vor der Leinwand sitzt, hört der Film auf, und lässt einen verstört zurück.
Teils ist es wirklich schwer, eine Distanz zu einem Film aufzubauen, da das Ganze so real wirkt, dass man echt sagen muss: Hut ab!
Sicherlich ist zu erwähnen, dass manche Schreckensmomente, bei denen das Kinopublikum zusammenfahren soll, sehr klischeehaft sind, aber dennoch sind garantiert ein paar Momente dabei, wo zum zusammenzucken führen.

Fazit: Abschließend kann man nur sagen, das [REC] ein gekonnt inszenierter Alptraum ist, den man garantiert nicht so schnell vergisst. Erlebe einen intensen Psychohorror - Live.

10 / 10 Punkten

Details
Ähnliche Filme